Zweite Veranstaltung
des internationalen Projektes

„Kontroversen
in der Migrationspolitik Europas / KideM“ – Schutzegewährung gegen
Grenzschutz“

Seit Jahren bestehen Vereinbarungen
zwischen der europäischen Union und Libyen. Schon 2009 haben Berlusconi und der
damalige Leader des libyschen Regimes Gaddafi ein Abkommen unterzeichnet für
die Zahlung von Milliarden von Euro als Entschädigung für den italienischen
Kolonialismus. Darin enthalten aber war die Bedingung an Libyen, die
„Migrationsflüsse“ zu stoppen.

Während des
sogenannten „arabischen Frühlings“ 2011 fällt das Regime Ghedaffi und
damit auch die Mauer, die die „Migrationsflüsse“ aufhalten sollte.
Heute, trotz des fortdauernden Staatszerfalls in Libyen, versucht die
Europäische Union weiterhin, mit Übereinkommen die Überfahrt der Geflüchteten
an der libyschen Küste zu verhindern.

Was wissen wir
tatsächlich über die aktuelle Situation in Libyen?

Wer regiert – die
Milizen oder parlamentarische Kräfte?

Was hat diese
Situation für eine Auswirkung auf die Migrant*innen?

Wer sind die
Organisatoren dieser „Reisen der Hoffnung“ und wer sind die mutmaßlichen
Schleuser?

Darüber sprechen wir
mit der italienischen Freelancerin und Journalistin NANCY PORSIA, die in Libyen
lebt und arbeitet. Während der Diskussion werden Bilder und Videos über die
Situation in Libyen gezeigt.

Es nehmen teil: Lucia
Borgi von Borderline Sicila; Dr. Andrea
Norzi, stellvertretender Staatsanwalt von Trapani; Judith Gleitze von
Borderline Europe

Moderation:
Fulvio Vassallo Paleologo (ADIF)

Nancy Porsia ist auch
Autorin und Produzentin von Dokumentarfilmen. Sie ist auf den Mittleren Osten
und Nordafrika spezialisiert. Zurzeit beschäftigt sie sich mit der Politik, der
Sicherheit und der „illegalen“ Immigration in Libyen.

Information: jg@borderline-europe.de, borderline-sicilia@libero.it , tel.:
340 980 21 06

Wir danken dem Palazzo
Branciforte für das Gastrecht

Übersetzung aus dem
Italienischen von Susanne Privitera Tassé Tagne